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23.01.2018

Sehenswertes in Rheinsberg und dem Ruppiner Land

Rheinsberg

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Angezeigt werden 30 Einträge aus Rheinsberg

Arboretum 

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Revier Boberow 16831 Rheinsberg
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Dieser Baumgarten wurde von der Landesforstverwaltung zur weiteren Ausgestaltung des Erholungswaldes Boberow angelegt.

Das Arboretum umfasst zurzeit:

  • 52 Laubbäume
  • 34 Nadelbäume
  • 76 Sträucher

und soll interessierten Waldbesuchern einen kleinen Einblick in die Artenvielfalt der heimischen Bäume und Sträucher geben.

Stand: 2004

Foto: W. Kirste (2004)



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August-Wilhelm-Rondell 


Schlosspark 16831 Rheinsberg

Etwas versteckt hinter den Hecken findet man einen kreisförmigen Platz mit einer Büste des Prinzen August-Wilhelm von Preußen sowie einer marmornen Urne auf einem Sockel. Beides soll an den Lieblingsbruder Prinz Heinrichs erinnern.  Die Büste war nach 1945 lange verschollen.
Nachdem man durch Zufall den Sockel und den unteren Teil der Büste fand, wurde der Kopf anhand alter Abbildungen rekonstruiert. Im Prinz-Heinrich-Jahr 2002 konnte sie wieder aufgestellt werden.


Aussichtspunkt / Krähenberge 

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16831 Rheinsberg

Ein Aussichtspunkt bei Krähenberge, der einen Blick über die ganze Umgebung ermöglicht.


Denkmal des Kronprinzen Friedrich 

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16831 Rheinsberg
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Direkt vor dem stadtseitigen Eingang zum Schlosspark wurde im Jahre 1903 die Bronzeskulptur des Kronprinzen aufgestellt. Geschaffen hat sie der Berliner Bildhauer Gottlieb Elster.
Die Figur zeigt den späteren preußischen König Friedrich II.
In jungen Jahren, 1736 bis 1740,  lebte er im Schloss Rheinsberg. Hier pflegte er die verschiedensten Musen und studierte eifrig Literatur. Sein bronzenes Abbild stützt sich deshalb auf einen Stapel Bücher.
1950 wurde das Denkmal entfernt und in Potsdam-Sanssouci eingelagert.
Großzügige Spenden ermöglichten 1995 die Wiederaufstellung am angestammten Platz..

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2006)


Egeria-Grotte 


Schlosspark 16831 Rheinsberg

Einst muß sie schön ausgesehen haben, die Grotte am Ende der Querallee. Die innere Auskleidung mit Borke verschaffte der Hofgesellschaft die Illusion, in einer Einsiedelei zu sitzen. Eine kleine Figur stellte die römische Quellnymphe Egeria dar.

Zur Zeit laufen Restaurierungsmaßnahmen.

Prinz Heinrich, Bruder Friedrichs des Großen, ließ um 1790 die Egeria-Grotte im Park seiner Residenz Rheinsberg in einer Feldsteinausführung erbauen und mit der Nymphen-Figur ausstatten. Kurz nach Heinrichs Tod 1802, setzten Verfall und Zerstörung der Grotte ein. 1843 wurden die letzten Reste der Egeria beseitigt.


Eisenbahnmuseum 

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Damaschkeweg 16831 Rheinsberg
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Im ehemaligen Lokschuppen des Bahnhofs Rheinsberg erfahren Eisenbahnfans viel über die Geschichte der Bahnlinie Löwenberg-Rheinsberg, über die frühere Strecke nach Flecken-Zechlin und über die Anschlussbahn zum Kernkraftwerk.
Die Arbeitsgemeinschaft Rheinsberger Bahnhof (1997 gegründet) hat hier eine interessante Dauerausstellung zur regionalen Bahnhistorie geschaffen.
Den ehemaligen Atomtransportwagen des Rheinsberger Kernkraftwerkes, in dem zuletzt Brennstäbe des 1990 stillgelegten Kraftwerkes nach Lubmin gebracht wurden, kann man hier besichtigen. Neben vielen historischen Dokumenten sind auch Fahrzeuge sowie Gegenstände aus der Signaltechnik, der Stellwerkstechnik, der Gleisbautechnik und der Werkstatt ausgestellt.

Öffnungszeiten
Di   15.00 - 18.00 Uhr


Feldsteingrotte 

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Schlossspark 16831 Rheinsberg
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Obwohl 1753 begonnen, zogen bis zur Fertigstellung der Grotte noch 30 Jahre ins Land. Durch die Aufschichtung von Findlingen entstanden ein großer und zwei kleinere Räume. Um die Illusion einer echten Wassergrotte zu perfektionieren, verzierte man die Wände mit Muscheln und die Decken mit gläsernen Tropfsteinen. Heute ist von dem Schmuck leider nichts mehr vorhanden.

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2005)


Gartenportal 


Schlosspark 16831 Rheinsberg

Es war eines der ersten Bauwerke im Park, das seit 1741 den Südeingang umrahmt. Links und rechts erheben sich je vier Säulen, daneben begrüßen uns die Göttinnen der Gartenfrüchte und der Blumen. Die oberen Enden der Säulen werden von steinernen Vasen geschmückt.

 


Grabpyramide 


Schlosspark 16831 Rheinsberg
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Als Prinz Heinrich fühlte, daß sein Aufenthalt im Diesseits dem Ende zuging, ersann er sich eine kleine Pyramide als letzte Ruhestätte. Sie wurde auf einem seiner Lieblingsplätze im Park erbaut. Wenige Tage vor Heinrichs Tod, am 03.08.1802, erfolgte ihre Fertigstellung. Eine von ihm verfaßte Inschrift finden wir auf der Steinplatte, die den Eingang verschließt.
Die fehlende Pyramidenspitze symbolisiert die Unvollkommenheit des Daseins.

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2004)


Heckentheater 


Schlosspark 16831 Rheinsberg

Im der Muse verschriebenen Rheinsberger Schlosspark durfte ein Freilichttheater nicht fehlen. 1758 entstand eine natürliche Kulisse aus Hecken und Bäumen.

Verantwortlich dafür zeichnete Baron von Reisewitz, wie auch für viele andere Anlagen im Park. Nachdem es im 19. Jahrhundert kaum genutzt wurde, finden heute Aufführungen der Kammeroper sowie verschiedene Konzerte im Heckentheater statt.


Historischer Wartturm und Krähenberge 


16831 Rheinsberg
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Der auf dem Krähenberge (116,6 üNN) stehende Wartturm wurde schon Mitte des 18. Jh. im Auftrag von Friedrich II erbaut.

Dieser sechseckige Bau mit gotischen Stilelementen wurde mit Wachposten besetzt um Besucher besonders aber seinem Vater, durch Lichtsignale, rechtzeitig anzukündigen. Es gibt einen direkten Blick vom Schloß über die Billardbrücke zum Wartturm.

Im 19. Jahrhundert kümmerte sich niemand um den Turm. Er war dem Zerfall preisgegeben. Nur von Gardeschützen wurde er für Übungen genutzt. Zahlreiche Kugeleinschläge waren überall zu sehen.

1932 entschloß man sich den Wartturm umfassend zu restaurieren. doch im Laufe der Jahre verfiel er wieder.

Durch private Spenden und Liebhaber an alten Bauten und Denkmäler wurde der Turm abermals restauriert und ist seit dem Sommer 2002 wieder zugänglich.


Kavalierhaus 


Schlossanlage 16831 Rheinsberg
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Kronprinz Friedrich ließ 1738 den Grundstein für das Kavalierhaus legen, um seine Bediensteten unterbringen zu können. Als Friedrich nach dem Tod seines Vaters als König nach Berlin ging, schenkte er die Schlossanlage seinem Bruder Heinrich. Dieser ließ eine neue Unterkunft für das niedere Dienstpersonal bauen, um im repräsentativen Kavalierhaus Hofbeamte und Gäste unterbringen zu können. Nach 1763 ließ Prinz Heinrich im stadtseitigen Flügel (rechts) ein kleines Theater einbauen. 1774 wurde das neue Schlosstheater (links) als seeseitiger Flügel an das Kavalierhaus angebaut.
Die Bundesmusikakademie Rheinsberg unter der Leitung von Dr. Ulrike Liedtke nutzt seit 1991 das historische Kavalierhaus. Die Bundesmusikakademie ist auch Betreiberin des Schlosstheaters.

Foto: J. Severin, Musikakademie Rheinsberg
Text: Musikakademie Rheinsberg

Nutzung durch:
Musikakademie Rheinsberg
Kavalierhaus der Schlossanlage
16831 Rheinsberg
www.musikakademie-rheinsberg.de


Keramik-Museum Rheinsberg 

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Kirchplatz 1 16831 Rheinsberg
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Das Keramikmuseum im Spritzenhaus zeigt auf vergnügliche Art und Weise die Geschichte der Rheinsberger Teekanne. Das weltbekannte Produkt ist in dieser Ausstellung zu bestaunen. Die Tradition der Geschirrherstellung geht auf die Fabrikgründung des Prinzen Heinrich von Preussen zurück. Mit seiner Schwester Amalie und einem Feuerwehrhauptmann endet der Rundgang in einem mächtigen Spektakel. Ein Spass für die ganze Familie.
Direkt an der Kirche im Stadtzentrum gelegen, für Rollstuhlfahrer geeignet.

Erwachsene 2.50 EUR
Kinder 2.00 EUR
Gruppenrabat ab vier Personen von 10 %
Führungen pro Gruppe einmalig 15.00 EUR
Öffnungszeiten: Mo bis Sa 10.00 - 18.00 UHR und So 12.00 - 16.00 UHR

Auf Wunsch nehmen wir auch Bestellungen für Abendführungen / bzw. ausserhalb der Öffnungszeiten an!


Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum 

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Schloss Rheinsberg 16831 Rheinsberg
Telefon (033931) 39007
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Zum Teil verdankt Rheinsberg seine Bekanntheit einer Erzählung von Kurt Tucholsky.
1911 verlebte der junge Tucholsky hier ein amouröses Wochenende mit seiner Freundin Else Weil. Seine Erzählungen "Rheinsberg - Ein Bilderbuch für Verliebte" um das lockere Liebespaar Claire und Wölfchen machte den Autor 1912 berühmt und gibt dem Städtchen bis heute seine Aura. Generationen haben seither, wie Tucholsky stolz bekannte, nach diesem Buch "vom Blatt geliebt".
Aber Kurt Tucholsky ist mehr als der sanfte Idylliker des "Bilderbuchs für Verliebte" und der heiteren Sommergeschichte

Er ist auch der beissende Satiriker, der spöttische Zeitkritiker, charmante Chansonier, Berliner Mentalitaets-forscher der Aktivist der deutsch-französischen Aussöhnung, der verzweifelt suchende Nazigegner und der kämpferische Pazifist, dessen Satz "Soldaten sind  Mörder" bis heute die Gerichtsbarkeit in Deutschland beschäftigt.

Die Einrichtung einer Gedenkstätte in Rheinsberg geht maßgeblich auf Intentionen von Mary Gerold-Tucholsky (Ehefrau, Universalerbin und Begründerin des Tucholsky-Archivs in Rottach-Egern, jetzt Marbach) zurück. Sie unterstützte 1980 die erste Ausstellung im Klub der Gewerkschaften mit Schenkungen.
Mit Fördermitteln des Landes Brandenburg wurde 1991 im Schloss eine Gedenkstätte errichtet. Von Juni 1992 bis Juni 1993 zeigte der Tucholsky-Forscher Richard von Sodenhoff einen Teil seiner Bestände unter dem Titel "Herzlichst Tucholsky - ohne mich" und erregte damit großes Aufsehen. 2004 wurde aus der Einrichtung ein Literaturmuseum.
Neben der Ausstellung bemüht sich das Tucholsky-Literaturmuseum mit einem vielfältigen Programmangebot, den Geist Tucholskys weiterzugeben. Dazu gehören neben Tagungen und Führungen vor allem die Literaturabende, bei denen zeitgenössische kritische Autoren aus ihren Texten vorlesen oder Tucholsky rezitieren. Das Museum betreut auch das Rheinsberger Stadtschreiberprojekt.


Ansprechpartner:
Kurt Tucholsky Literaturmuseum |auf Karte Auf Karte anzeigen|
 Dr. Böthig
Schloss Rheinsberg
16831 Rheinsberg
Telefon(033931) 39007 Fax(033931) 39103

Malesherbes-Säule 


Schlosspark 16831 Rheinsberg

Für Aristokraten war die Französische Revolution keine gute Zeit, und sie kostete vielen von ihnen bekanntlicherweise den Kopf. Der Minister Malesherbes kritisierte öffentlich die Hinrichtung des Königs und wurde daraufhin selbst ein Opfer der Guillotine. Heinrich, der viel Sympathie für den französichen Adel hegte, ließ Malesherbes zum Gedenken 1795 einen Säulenstumpf im Forst Boberow aufstellen.


Marstall 


Schlosspark 16831 Rheinsberg

Die Pferde der Rheinsberger Hofgesellschaft wohnten im Marstall, der 1738 östlich der Schlossinsel gebaut wurde. An beiden Seiten erhielt er zweigeschossige Kopfbauten. Im nördlichen brachte Prinz Heinrich 1764 die erste öffentliche Bibliothek unter.


Obelisk 

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Schlosspark 16831 Rheinsberg
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Das Verhältnis zwischen den Brüdern Friedrich und Heinrich war meist eher gespannt. Nachdem Friedrich 7 Jahre kriegerisch um Schlesien gerungen hatte, gab es einige Offiziere, die nach Heinrichs Meinung nicht genug für ihre Verdienste gewürdigt wurden. Ihnen und vor allem seinem Bruder August Wilhelm zu Ehren gab er bei dem Bildhauer Boumann dem Jüngeren einen Obelisken in Auftrag, der 1791 gegenüber dem Schloss seinen Platz fand.
Auf 28 Tafeln waren rund um den Koloß die Militärs mit Namen und Werdegang aufgeführt. Die Bronzebuchstaben wurden 2002 wieder angebracht.

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2005)


Orangeriepavillon 

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Schlosspark 16831 Rheinsberg
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Bis der Salon (Orangeriepavillon) seine heutige Gestalt erhielt, wurden viele Umbauten an ihm vorgenommen. Eigentlich sollte er zu Friedrichs Zeiten eine Orangerie werden. Als Prinz Heinrich 1753 nach Rheinsberg kam, ließ er von beiden Seiten des noch unfertigen Gebäudes Teile abreißen. 1765 erfolgte der Einbau von Bädern, die aber im 19. Jahrhundert wieder verschwanden. Innerhalb des Pavillons wird man von einem Engel beobachtet, der dort auf einem Deckengemälde herumflattert. Rings um den Salon stehen Figuren, die die vier Jahreszeiten versinnbildlichen.

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2005)


Postmeilensäule 

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Schloßstraße / Triangelplatz 16831 Rheinsberg
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Die Postmeilensäule wurde 1765 errichtet. Sie verkündete die Reisedaten und Entfernungen zu den damals wichtigsten Städten. Von hier verkehrten Postkutschen nach Wittstock und Berlin. 
Der Kunstmaler Hirschel erneuerte1965 die Meilensäule und brachte Mosaike mit Darstellungen aus dem Verkehrswesen an.
Seit der Restaurierung im Jahr 2000 kann man hier die Entfernungen zu einigen europäischen Städten in Meilen ablesen. Außerdem sind auch alte Stadtpläne Rheinsbergs angebracht.

Text: wurde von RTS, Rheinsberg zur Verfügung gestellt


Rasenparterre der Schlossinsel 

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Schlosspark 16831 Rheinsberg
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Apoll mit seiner Lyra

Prinz Heinrich postierte 1766 fünf strahlendweiße Mamorfiguren vom italienischen Bildhauer Giovanni Antonio Cybei auf die Rasenflächen. Den Apoll als zentrale Figur und um ihn in weitem Kreis vier barocke Frauengestalten, die die Elemente aus der griechischen Mythologie - Feuer, Erde, Wasser und Luft versinnbildlichen.

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2005)


Ratskeller 

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Markt 1 16831 Rheinsberg
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Als Friedrich der Große 1744 seinem Bruder Heinrich Rheinsberg schenkt, bekommt sein Kammerdiener Fredersdorf den Prinzlichen Keller am Marktplatz und die dazugehörige Brauerei un der Mühlenstraße.
1792 zieht das Zolldepartement dort ein, bis Prinz August 1804 das Gasthaus der Stadt schenkt.
Da die Stadt über kein eigenes Rathaus verfügte wurde beim Verkauf 1832 ein Teil des Hauses als Rathaus reserviert.
1886 erwarb der Unternehmer Franz Otto das einst so berühmte Gasthaus und verhalf ihm wieder zu seinem alten guten Ruf.
1968 wurde das Gebäude wegen Baufälligkeit gesperrt und später abgerissen.
1987 wurde der neue Ratskeller, der an gleicher Stelle aber viel kleiner wieder aufgebaut wurde, eröffnet.

Foto: W. Kirste, Dollgow (2005 Töpfermarkt).

Bewirtschaftung:

Ratskeller Rheinsberg
Tel.: 033931 /  2264, E-Mail, Homepage


Schloss Rheinsberg 

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Mühlenstraße 1 16831 Rheinsberg
Telefon (033931) 726-0Fax (033931) 726-26
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Schloss Rheinsberg weist die frühen Formen des Rokoko auf, was es auch so besonders anziehend macht. Die Sensation des Schlosses ist der Spiegelsaal mit einem Deckenbild von Antoine Pesne.

Friedrich Wilhelm I. erwarb das Schloss als Geschenk für seinen Sohn Friedrich im Jahr 1734. Für den Kronprinzen war es in den nächsten Jahren sein Musenhof.

Friedrich schenkte das Schloss 1744 seinem Bruder Heinrich, der nach seiner Hochzeit mit Wilhelmine von Hessen-Kassel 1752 eine eigene Hofhaltung gründen durfte. Auch unter Heinrich stand die musische Nutzung im Vordergrund. Künstler und Adlige aus dem In- und Ausland besuchten Rheinsberg, um hier zu musizieren, Theater zu spielen oder zu philosophieren.

Nach dem Tod Heinrichs im Jahr 1802 wurde ein großer Teil der Inneneinrichtung verkauft. das Schloss blieb bis 1945 im Besitz der königlichen Familie bzw. der Hofkammer. Besucher hatten die Möglichkeit, es zu besichtigen.

Durch die Nutzung als Diabetiker-Sanatorium ab 1953 bewahrte man es vor dem Verfall. Seit 1991 ist das Schloss ein Museum.


Schlossmuseum Rheinsberg 

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Schloss Rheinsberg 16831 Rheinsberg
Telefon (033931) 726-0Fax (033931) 726-26
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Die bekannteste Rheinsberger Sehenswürdigkeit ist das Schloss am Ufer des Grienericksees. Als Heimstätte des preußischen Kronprinzen Friedrich (1736-1740) und später seines Bruders Heinrich (1752-1802) genoss es eine hübsche Gestaltung und Ausstattung.
Sehenswert sind z.B. der sechsfenstrige Spiegelsaal, in dem auch Konzerte und Veranstaltungen stattfinden, mit seinem eindrucksvollen Deckengemälde, ebenso der Muschelsaal mit seinen reichen Verzierungen, die Bildergalerie und die Amalienwohnung.
Die meisten Räumlichkeiten des Schlosses, das seit Mai 1991 Museum ist, sind wieder zugänglich. Einige Zimmer stehen noch in der Obhut der Restauratoren, die mit geduldiger Hand die Spuren des Sanatoriumbetriebes (1953-1990) entfernen. Prinz Heinrichs Sommerwohnung ist seit 2002 zu besichtigen. In den letzten Jahren konnte auch ein großer Teil der Schlossfassade saniert werden.
Große Resonanz fand die Ausstellung "Prinz Heinrich - Ein Europäer in Rheinsberg" aus Anlass des 200. Todentages. Dazu wurden 600 Exponate aus aller Welt zusammengetragen.


Schlosspark Rheinsberg 

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Schloss Rheinsberg 16831 Rheinsberg
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Der Schlosspark lässt nach wie vor die Grundgestaltung erkennen, die ihm derzeit Georg Wenzeslaus von Knobelsdorf und Karl Friedrich Glume gaben. Die strenge Linienführung des Schlosses spiegelt sich im Park wieder. Durch eine breite Terrasse wurde die architektonische Verbindung vom Erlenhof zum Gartenparterre, zum See und damit zur märkischen Landschaft hergestellt.

Studenten haben 1999 zwei Rundumblicke geschaffen:

  1. Vor dem Schloss
  2. Die Seeseite

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Vom 28. Juni 2003 ist dieser, geschaffen von www.begehungen.de anlässlich einer Veranstaltung im Schlosspark, virtuelle Rundgang.


Sphinxtreppe 


Schlosspark 16831 Rheinsberg

Am Ende des Orangerieparterres gewinnt die Hauptallee durch eine breite Treppe an Höhe. Beim Erklimmen der Stufen ist man den erhabenen Blicken zweier Damen mit Löwenkörpern ausgesetzt. Angeblich haben ihre Gesichter Ähnlichkeit mit denen von Madame Pompadour und Maria Theresia.


St. Laurentius-Kirche 

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Kirchstraße 16831 Rheinsberg
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Der hohe frühgotische Ostteil von St. Laurentius, gemauert aus Feldsteinen, bildet den jetzigen Chorteil. Aus ihm und dem nördlichen  Sakristei-Anbau bestand früher wahrscheinlich die mittelalterliche Kirche Rheinsberg. An das Renaissance-Schiff von 1568 im Westteil schließt der einfach gebaute Turm mit Pyramidendach an, der seine Gestalt nach dem Stadtbrand von 1740 erhielt. Am Altar befindet sich ein hölzerner mehrfarbiger Aufbau über dem Stein-Altartisch. Ein Bild des Abendmahls zeigt auch Martin Luther und andere Reformatoren. Auffällig ist der Sandstein-Epitaph von Achim von Bredow und seiner Gemahlin im östlichen Teil. Bredow (gestorben 1594) war der Erneuerer der Kirche und seine Familie herrschte mehr als 150 Jahre über das Städtchen. Das Bredowsche Wappen ziert auch die Kanzel aus dem 16. Jahrhundert.

In den Sommermonaten finden in der St. Laurentiuskirche Sonntagskonzerte statt, sowie an den Montagen Kirchenführungen und Orgelmusik. Gruppenführungen mit Orgelmusik sind nach Vereinbarung auch zu anderen Zeiten möglich.

    Text: wurde von RTS, Rheinsberg zur Verfügung gestellt.
    Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2005)

    Trägerschaft:
    Kirchengemeinde Rheinsberg
    Seestraße 25
    16831 Rheinsberg
    www.evangelische-kirche-rheinsberg.de


Tempel für teure Verstorbene 


Schlosspark 16831 Rheinsberg

Dieses kleine Bauwerk steht hier seit 1790. Sein Daseinszweck war, an Heinrichs Verwandte, Freunde und Lieblingsdiener zu erinnern, die vor ihm verstarben. Die Eingangsplatte wird von einer altfranzösischen Inschrift verziert.


Wartturm 

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16831 Rheinsberg

Der ca. einen Kilometer vom Rheinsberger Schloss entfernte gotische Sechseckturm ist ein romantisches Ausflugsziel. Er befindet sich auf dem ca. 110 hohen Krähenberg. Den Schlüssel für die Besichtigung des Leuchtturms erhält man in der Pension ZUM RHEINSBERGER LEUCHTTURM (am Fuße des Krähenberges).


Widderkopfvase 

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Schlosspark 16831 Rheinsberg
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Foto: W. Kirste Stechlin-Dollgow (2005)


Windmühle 

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Schwanower Str. 16831 Rheinsberg
Telefon033931-2332

Die Windmühle von Rheinsberg.

Die Holländermühle wurde 1894 durch Herrmann Strubel erbaut, bis um 1900 wurde sie durch den Sohn Otto Strubel vervollkommnet.

1919 während der Inflation wechselten dreimal die Besitzer.
1928  kaufte Müller Erich Dietert das Grundstück mit der Mühle.
1931 lässt Müller Dietert eine Bäckerei einbauen.
1945 nutzt die sowjetische Kommandantur die Mühle zur Versorgung der Soldaten, später auch für Rheinsberg.
1947 wurde nur mit Wind gemahlen, dann erfolgte der Einbau eines Motors.
1952 wurde der Betrieb eingestellt, da erforderliche Reparaturen nicht durchgeführt werden konnten.
1972 kaufte die Familie Gertrud und Karl Hedelt die Mühle zur Bewohnung.
1987 ging die Mühle und das Grundstück durch Erbgang an die Familie Schmidt über.
1989 am 3. Mai, eröffnete die Familie Schmidt das Cafe.
1990 wurde durch die Erweiterung des Cafes ein Restaurant und eine Pension geschaffen.
1994 wurde das Restaurant durch einen Pavillion für 70 Personen erweitert und ein Vogelpark errichtet.
1999 wurde die Mühlenhaube mit Flügel rekonstruiert.